Barf-Hundefutter als natürliche Alternative für Ihren Hund

Barfen wird immer bekannter. Einige Hersteller liefern nun auch bereits gemischtes Barf-Futter portionsfertig und tiefgefroren direkt in den Zooladen. Damit entfällt auch immer mehr das Argument, Barfen für Hunde sei umständlich und unhygienisch. Wenn nur Sorge getragen werden muss, dass das Futter richtig auftaut und nicht erwärmt wird, entfallen auch diese Bedenken.

Vielmehr stellen sich einige Zweifler vielleicht immer noch die Frage: Was ist nun eigentlich artgerecht? Der Hund kann es Ihnen nicht sagen. Er wird im Zweifel vieles fressen, was Sie ihm in den Napf tun. Es lässt sich nur anhand seiner Gesundheit und seinem Allgemeinzustand beobachten, welches Futter oder welcher Ernährungsansatz ihm besser bekommt. Wie verändert sich das Fell, vor allem die Form und die Farbe? Wird es mit Rohfutter glänzender und gepflegter? Das zum Beispiel ist ein Indikator.

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Ein Anhaltspunkt für Barf als artgerechte und natürliche Ernährungsweise ist die Anatomie des Hundes. Die Reißzähne, der starre Kiefer, der anders als Pflanzenfresser nicht wie gewohnt kauen kann, sondern eben reißt, der große Magen und der vergleichsweise kurze Darm, all das sind Anzeichen, dass ein Hund auch heute noch wie seine Vorfahren ernährt werden sollte und nichts anderes als ein Fleischfresser ist. Auch wenn ihm das viele Getreide im Fertigfutter vielleicht nicht unbedingt schadet. Die Frage ist: Braucht er es? Kann es der Hundekörper verwerten? Warum scheidet er jeden Tag so viel davon wieder aus?

Wichtig für eine Barf-Ernährung ist Abwechslung. Fleischsorten, also auch Knorpel und Knochen sollten variiert und je nach Vorlieben auch etwas Gemüse und Obst gefüttert werden. Dabei sollte der Gemüse-Anteil höher als der Früchteanteil liegen. Es eignen sich Möhren, Brokkoli, Salat oder auch Äpfel. Ergänzen Sie das ganze mit Ölen, damit Ihr Hund die fettlöslichen Vitamine besser verwerten kann.

Wie berechnet sich die Futtermenge genau? Dafür brauchen Sie nur das Gewicht Ihres Hundes. Eine Barf-Mahlzeit sollte zwischen zwei bis fünf Prozent des Körpergewichts ausmachen. Es muss nicht jeden Tag genau die gleich große Menge sein, Hauptsache es gleicht sich über die Woche verteilt aus. Ein wichtiger Gradmesser bleibt dabei das Hundegewicht. Es sollte konstant bleiben und so sein, dass der Hund eine schlanke Grundstatur hat. Nimmt er zu, verringern Sie die Futtermenge, nimmt er ab, dann erhöhen Sie die Menge der Barf-Mahlzeit.

Mit Barf ist es ausreichend Ihren Hund einmal am Tag zu füttern. Führen Sie dies als festes Ritual ein. Er wird sich mit der Zeit daran gewöhnen.

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